Geschichtsverein Deggendorf

Geschichtsverein für den Landkreis Deggendorf

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Am 20. November 1979 wurde der damals so genannte Deggendorfer Geschichtsverein gegründet, der es sich zur Aufgabe machte, "die Geschichte dieses Raumes darzustellen und das Interesse für sie zu wecken und zu fördern durch Veröffentlichungen und Vorträge, Führungen und Studienfahrten". Er sieht sich in der Tradition des von P. Wilhelm Fink OSB über Jahrzehnte hinweg geführten Deggendorfer Heimatvereins und fühlt sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte auf dem Gebiet des Landkreises Deggendorf sowie dessen historischer Vorläufer verpflichtet. Um dem Eindruck entgegenzutreten, der Verein würde sich zu einseitig der Deggendorfer Stadtgeschichte widmen, erfolgte wenige Jahre nach seiner Gründung die Änderung des Namens in Geschichtsverein für den Landkreis Deggendorf. Dadurch ist klar, dass alle den - durch die Gebietsreform der 1970er Jahre erweiterten - Landkreis betreffenden historischen Aspekte in Wort und Schrift Berücksichtigung finden. Dies kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass Vortragsveranstaltungen sowie die Jahreshaupt-versammlungen des Vereins nicht nur in Deggendorf, sondern auch in anderen Orten des Landkreises durchgeführt werden. Studienfahrten hatten bereits viele Sehenswürdigkeiten und historisch bedeutsame Plätze innerhalb des Landkreises zum Ziel. Darüber hinaus werden auch weiter entfernte Ziele unter fachkundiger Führung besucht.

Zentralen Raum nimmt die seit 1981 jährlich erscheinende Publikation Deggendorfer Geschichtsblätter ein. Darin werden landkreisspezifische Themen unterschiedlichster Art abgehandelt. Das Spektrum reicht von der ältesten bis zur jüngsten Allgemeingeschichte mit all ihren Facetten (Lokalgeschichte, Kultur- und Geistesgeschichte, Kunst- und Kirchengeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Vernetzung von Regional- und Weltgeschichte, u.v.m.) bis hin zu Quelleneditionen. Der Umfang liegt in der Regel bei 300 Seiten.

Seit dem 20. Januar 2014 verfügt der Verein über eine erneuerte Satzung, der zufolge der Vereinszweck in der Förderung von Wissenschaft und Forschung (§2 Abs. 2a) und der Erziehung sowie der Volks- und Berufsbildung (§2 Abs. 2b) besteht. Die vielfältigen Aktivitäten des Vereins und besonders seine Publikationen haben eine mittlerweile über Jahrzehnte hinweg konstante Mitgliederzahl von etwa 350 gewährleistet. Das derzeitige Hauptaugenmerk dieser Aktivitäten liegt bei der Jugendarbeit (Zeitzeugengespräche) und der Einbeziehung der Bevölkerung in kommende Projekte ("crowdsourcing") wie etwa in die Topothek. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und Anregungen!

Dr. Ernst Schütz, 1. Vorsitzender